Sicher haben alle schon einmal den Begriff „Rauhnächte“ gehört.

Disclaimer: Es ist ganz wichtig zu unterscheiden zwischen den christlichen Rauhnächten (25.12 – 06.01) oder den keltischen Rauhnächten und Wicca Tradition (21.12. – 02.01).
Wir führen in diesen Beitrag durch die hexischen Rauhnächte nach Wicca Tradition, du kannst all die Informationen und Tipps aber genauso in den christlichen Rauhnächten durchführen.

Die Rauhnächte stehen für eine ganz besondere Zeit. Das alte Jahr soll abgeschlossen werden, um positiv in das neue Jahr zu starten. Du kannst diese Tage für dich nutzen, um dir über viele Dinge bewusst zu werden, Altes gehenzulassen und bewusst neues zu kreieren. Welche genaue Bedeutung die 12 besinnungsvollen Nächte einzelnen für uns haben, das erfahrt ihr im folgenden Text.

Die Bedeutung des Begriffes „Rauhnacht“

Wie Rauhnächte geschrieben werden, hängt davon ab, welche Meinung man einbeziehen möchte, denn die Herkunft des Begriffs Rau(h)Nacht ist umstritten. Manche Leute denken, dass sich der Begriff auf schlechtes Wetter (mit h) und unbewohnbares Wetter zu dieser Zeit bezieht. Andere sagen, es habe mehr mit dem Geheimnis der heiligen Nacht zu tun, und sprechen von der „flüsternden“ Nacht der flüsternden Orakel der Nornen. Der dritte sagte, sie meinten Rauch vom Rauchen. Daher ist der Begriff „Rauchernacht“ korrupt, weil es Brauch ist, in diesen Nächten zu rauchen und zu segnen. Sie können es also schreiben, wie Sie möchten, je nachdem, wie Sie es ableiten. Die Rauhnächte stehen ganz im Sinne der Spiritualität. Es ist ein bedeutsames Brauchtum in vielen europäischen Regionen um den Jahreswechsel.

Was genau bedeuten die Rauhnächte?

Die Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 21.12. auf den 22.12. und enden in der Nacht vom 01.01. zum 02.01. Es ist die Zeit der Stille, des Rückblickes auf das alte Jahr und ein Vorausblick auf das kommende Jahr. Jetzt ist es ideal, um mit Naturgeistern in Kontakt zu treten, um in sich zu kehren und einmal in dein Inneres zu schauen. Wenn du über die Rauhnächte gut informiert bist und gut damit umgehst, kannst du das folgende Jahr positiv beeinflussen.

Wie kannst du die 12 Rauhnächte für dich nutzen?

Wer der Rauchkultur Nordeuropas folgt, wird unweigerlich auf Kelten stoßen.
Schon die Kelten hatten den Brauch, zur Wintersonnenwende Weihrauch zu rauchen und für die Reinigung zu verwenden. Damals markierte die Wintersonnenwende auch den Beginn des neuen Jahres. Zu dieser Zeit fasteten die Kelten nach altem Brauch 12 Tage und 12 Nächte – die Zeit, lange wach zu bleiben. Träume gelten als besonders bedeutsam, so entstand die Geschichte über die verlorenen Tage dieser Zeit: Alles, was wir im Traum sehen, bedeutet für uns die Zukunft.

Eine andere Tradition ist es, in den ersten sechs Nächten in Gedanken auf das alte Jahr zurückzublicken, es zu organisieren, darüber nachzudenken und es zusammenzufassen. In den letzten sechs Rauchernächten dürfen wir uns auf das kommende Jahr freuen. Wenn wir durch den Raum gehen oder vor dem Räuchergefäß sitzen, können wir die Wünsche, Visionen und Bilder rund um das neue Jahr erscheinen lassen.

In kalten Nächten werden jedoch oft im Sommer gesammelte Kräuter zum Räuchern verwendet. Beim Räuchern entfernst du die negativen Energien und schützt dich und dein Haus zusätzlich mit positiven Energien.

Diese Kräuter kannst du gut zum Räuchern verwenden:

    • Lavendel reinigt und desinfiziert die Luft.
    • Weihrauch ist keimtötend, desinfizierend, wundheilend, antirheumatisch und stimmungsaufhellend.
    • Tannenharz gibt Kraft, Mut und Ausdauer.
    • Wacholder desinfiziert und wirkt aufbauend, heilend und reinigend.
    • Myrrhe wirkt wundheilend, entzündungshemmend und bewusstseinserweiternd.
    • Baldrianwurzel schafft Harmonie und beruhigt.
    • Salbei ist gedächtnisstärkend, reinigend und aufbauend.
    • Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend.

Für die Rauhnächte kannst du also das in dein Ritual einbauen, was dir besonders gut gefällt. Du darfst Journalen, deine alten Gedanken niederschreiben und reflektieren. Am Morgen direkt deine Träume darin aufschreiben, um zu erkennen, was sie dir sagen möchten.

Räuchern, um Altes gehenzulassen und Blockaden aufzulösen, Feuer-Rituale einbauen und all das loslassen, was du für das Jahr 2022 nicht mehr mitnehmen möchtest.

Zusammenfassung

Die Rauhnächte stehen für Umbruch, altes loslassen, das Neue empfangen. Zum Jahreswechsel befinden wir uns in einer ganz besonderen Zeitqualität und das Innekehren ist zu diesem Zeitpunkt besonders effektiv.

Reflektiere dich selbst, was ist dir wichtig? Wie möchtest du das neue Jahr angehen? Wie willst du sein? Welche Ziele setzt du dir? Was möchtest du dir manifestieren? Ich lade dich ein am ersten Morgen der Rauhnacht (25.12.) deine Träume aufzuschreiben, zu journalen. Vor allem deine Augen offenzuhalten, werden dir besondere Symbole gesendet? Was haben sie zu bedeuteten?

Nimm dir eine für dich besondere Kerze, erschaffe dein Rauhnachts-Ritual, du darfst räuchern, Dinge aufschreiben, Kerzen-Rituale durchführen und alte Blockaden loslassen. Wünsche manifestieren, dich selbst neu kreieren und du die Verbindung zu deinem höheren Selbst noch einmal tiefgehend eingehen kannst.

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