Kennst du diese Augenblicke, in denen du alles ganz intensiv wahrnimmst, als würde jede einzelne deiner Zellen gerade neu geboren? Die Augenblicke, in denen die Zeit stehen zu bleiben scheint, weil nur noch der jetzige Moment wichtig ist? Kennst du das, wenn sich dein Herz ausdehnt, bis du die ganze Welt umarmen könntest, weil plötzlich nur noch Frieden in dir ist? Ich nenne solche Momente „Herzensblicke“.

Diese „Herzensblicke“ sind für mich Wegweiser. Denn sie lösen oft eine Sehnsucht in uns aus, weil wir intuitiv spüren, dass unser Leben so viel „mehr“ sein könnte. Dass es da noch so vieles gibt, was entdeckt und integriert werden möchte.

So läutet genau diese Sehnsucht nicht selten eine große Reise ein. Die Reise zu uns selbst. Zu unserem wahren Wesen. Mit dabei, die Reise in eine neue Welt. Denn das eine bedingt das andere.

Hierzu ein Ausschnitt aus meinem spirituellen Roman:

„In Hunderten, wenn nicht sogar Tausenden Inkarnationen haben wir erlebt, dass wir scheinbar nur im Außen das bekommen, was wir uns so sehr wünschen: Wertschätzung, Bestätigung, einen Sinn, vielleicht sogar Liebe. Das schale Gefühl im Innern nahmen wir noch nicht wahr, weil es erst jetzt an der Zeit ist, um aufzuwachen.“

Delia ließ ihren Blick über das Bergpanorama schweifen, bevor sie fortfuhr: „Diese vermeintliche Quelle von Glück im Außen loszulassen, braucht wirklich viel Mut und ist nicht ganz so einfach, wie es vielleicht scheint. Es fordert dich jeden Moment wieder aufs Neue heraus. Doch es ändert schlussendlich alles, dich, deine Mitwelt, das ganze Universum. Wenn wir wieder anfangen, aus unserem innersten Kern heraus zu leben, dann ändert sich alles. Alles!“

Viele Menschen spüren in dieser besonderen Zeit den Ruf ihrer Seele, diese Reise anzutreten. Und dies ist oft nicht so leicht und friedlich, wie man sich dies vielleicht vorstellt. Dieser Weg zu uns selbst und zu unserem Innersten fordert eine Menge von uns ein! Da ist diese innere Unruhe, die uns oft den sicheren Hafen der altbekannten Welt verlassen lässt. Da sind diese Trigger, die uns plötzlich herausfordern und diese vergrabenen Gefühle, die ihren Weg an die Oberfläche suchen. Auch fühlt man sich auf einmal so fehl am Platz, weil man Dinge zu hinterfragen beginnt und diese neue Welt dennoch weit entfernt scheint.

Kennst du das auch?

Es ist an der Zeit, um uns bewusst auf diesen Weg zu machen.

Um uns bewusst den Dingen zu stellen, die wir viel zu lange unter den Teppich gekehrt haben. Aber wie? Indem wir uns dem gegenüber öffnen, was zu uns möchte und still genug werden, um zuzuhören. Und indem wir wieder lernen zu fühlen.

Es ist alles bereits da, wenn wir innehalten und mutig genug sind, uns selbst zu vertrauen. Jeden Tag wieder aufs Neue, jeden Moment etwas bewusster. Und ja, Vertrauen. Gar nicht so einfach, denn oft sind es genau die Ängste und Zweifel, die uns abhalten die alten Muster zu durchbrechen.

Doch glaube mir, diese Reise ist das Natürlichste was es gibt. Denn genau deshalb sind wir hier, um diesen Weg zu beschreiten.

„Warum erlauben wir uns nicht einfach glücklich zu sein und diese erfüllenden Momente zu nähren, zu vervielfältigen?“ Delia blickte erwartungsvoll zu Ruth.

„Na ja, das klingt ja alles schön und gut, aber wie ist das dann praktisch möglich?“, warf diese ein.

„Indem du deine Realität radikal änderst. Indem du vom Denken ins Fühlen kommst, sodass dir die Energien dienen. Indem du erlaubst, dass für dich gesorgt wird. Es ist reinste Fülle um uns, wenn wir sie zulassen. Schau, die meisten Erwachsenen erdenken sich ihr Leben. Wie es zu sein hat, was sie gerne tun möchten – sogar, was sie glücklich macht. Sie denken, dass sie die Kontrolle über ihr Leben haben müssen, um es zu etwas zu machen. Um etwas aus SICH zu machen. Dabei trennt sie ihr Denken von sich selbst und von der wahren Fülle, die stets greifbar wäre. Ich habe festgestellt, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin, als ich merkte, dass ich für vieles keine Worte mehr finde. Denn da, wo das Denken aufhört, fängt das Fühlen an und diese Empfindungen lassen sich kaum in unsere begrenzten Worte fassen. Erst das Fühlen erlaubt es dir, in Fülle zu leben.“

Sehnen wir uns nicht alle genau danach?

Nach einem Leben in Freude und Fülle?

Und ja, es ist möglich! Es ist auch gar nicht mehr so weit entfernt. Mit jedem „Herzensblick“, den wir erleben, kommen wir ihm ein Stückchen näher. Und mit jedem bewusst gelebten Moment gehen wir einen weiteren Schritt auf unserer Reise.

Die Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich auf meinem eigenen Weg bisher sammeln durfte, habe ich zu einem spirituellen Roman geformt. Es gab so vieles, was ich euch mitteilen wollte. Über diesen Bewusstseinswandel, über Schattenarbeit, Heilung oder die Liebe.

Und ich schrieb die Geschichte auch, um dir zu sagen: Du bist nicht alleine auf diesem Weg!

So entstand die Geschichte von Ruth, die sich auf ihre Reise macht und von Delia, die sie dabei begleitet. In vielen Gesprächen erkunden die beiden die Welt, ihr Leben und ihre Existenz hier auf Erden.

Von Herzen geschrieben und für alle Menschen, die ihren „Herzensblicken“ auf dem Weg in eine neue Welt folgen möchten.

„Wir sind hier, um über die Schwelle in diese neue Wirklichkeit zu kommen. Noch ist diese neue Liebe auf der Erde kaum spürbar. Aber es werden immer mehr Menschen, die langsam aufwachen und sicher erinnern.“

Über das Buch „Herzensblicke“

Als im Haus nebenan eine junge Frau einzieht, gerät das strukturierte Leben von Ruth und ihrer Mutter ins Wanken. Nichts scheint mehr so zu sein wie vorher und besonders Ruth gerät ins Straucheln. Die Begegnungen und Gespräche mit ihrer neuen Nachbarin lassen sie die schmerzhafte Realität erkennen, dass sie mit sich selbst und ihrem Leben nicht glücklich ist. So begibt sich Ruth auf die spannende Reise zu sich selbst, stellt sich mutig ihren Schatten und hält inne, um ihrer inneren Stimme zu lauschen. Liebevoll begleitet von ihrer jungen Freundin, macht sie sich auf den Weg in eine völlig neue Welt. Eine berührende Geschichte über den Bewusstseinswandel und die Liebe. Tiefgreifend, lebensnah und voller Herzensblicke.

Über die Autorin des Buches „Herzensblicke“ Livia Schwander

Ich bin im Sommer 1991 in Luzern (CH) geboren. Nach der obligatorischen Schulzeit und dem Abitur absolvierte ich die Pädagogische Hochschule. Parallel dazu besuchte ich Seminare zum Thema Spiritualität und gönnte mir Mitte zwanzig auch eine zweijährige Ausbildung in Medialität und Sensitivität, um mich noch tiefer mit der feinstofflichen Welt auseinanderzusetzen.

Meine Tätigkeit als Kindergärtnerin erfüllte mich sieben Jahre und ich hatte jede Menge Freude mit den Vorschulkindern. Gleichzeitig, im Jahr 2018, gründete ich mit zwei Berufsfreundinnen eine Privatschule für selbstgesteuertes Lernen. Ich war in der Kompass-Schule zwei bereichernde Jahre als Lernbegleiterin und Schulleitung tätig.

Doch der innere Ruf, mich noch eingehender mit der Spiritualität und den inneren Prozessen auseinanderzusetzen, wurde immer lauter. So entschloss ich mich im Sommer 2020, meine Arbeit im Kindergarten und in der Kompass-Schule loszulassen und weiterzuziehen.

Seither folge ich meinen Impulsen und gehe Schritt für Schritt meinen eigenen Weg der Herzensblicke.